Der inzwischen 70jährige Sauer war unermüdlich auf Reisen: u. a. Holland, Rheinland, Leipzig, Driesen, Nauheim. Die Ehrungen für sein Lebenswerk häuften sich in den letzten Jahren seines Schaffens. So erhielt er u. a.: Roter Adlerorden (1899), Verdienstorden für Kunst und Wissenschaft (1899), Kroneorden (1901), Medaille für Kunst und Wissenschaft (1905), Roter Adlerorden mit Schleife (1906), Ritterkreuz (1909).

Sauer revanchierte sich auf seine Art für die vielen Aufmerksamkeiten. So stiftete er Orgeln für die Pfingstkapelle in Potsdam, für das Blindenheim der Hermann-Schmidt-Stiftung in Königswusterhausen, für die katholische Erlöserkapelle in Mirbach, für das Lutherstift in Frankfurt (Oder) und für seine Heimatgemeinde in Schönebeck. Für die Orgel der Garnisionskirche in Berlin stiftete er das Fernwerk.

1906 wurde Sauer Mitglied im "Verband der Orgelbaumeister Deutschlands" und wurde von der ersten Vollversammlung in dessen Vorstand gewählt.

Am 09. April 1916 starb Wilhelm Sauer. 1100 Orgeln waren in der Zeit von 1857 - 1910 durch ihn und seine Mitarbeiter in allen Teilen Deutschlands, in vielen Ländern Europas und einige sogar in Südamerika und Asien gebaut worden.

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